Gewinnaktion bei langweiledich.net

Einer meiner liebsten Blogs www.langweiledich.net ist gerade mit einer tollen Gewinnaktion am Start. Ich liebe Bücher, aber ich liebe auch Technik und gerade deshalb bin ich neuen Lesemethoden mehr als aufgeschlossen. Maik Zehrfeld hat insofern mit seiner aktuellen Aktion, in der er am Strand aus seinem aktuellen Buch vorliest,  genau in mein buch-technikaffines Herz getroffen. Und vielleicht können wir das Buch ja bald nicht mehr nur in digitaler, sondern auch in gedruckter Form genießen.

Ach ja, das Galaxy Note möchte ich natürlich auch gerne gewinnen, da ich tragischerweise nicht nur smartphone- sondern auch tabletfrei unterwegs bin, ein Manko, was mir schwer zu schaffen macht.

Schaut euch das Video an, schaut euch den gesamten Blog an und drückt mir die Daumen für das Tablet! ;o)

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Die 50 besten Autoren – Platz 47: Stephen King

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Der Großmeister des Horrors trägt seinen Titel nicht unverdient. Stephen Kings Romane laden so richtig schön zum Gruseln ein. Manch ein Buch von ihm habe ich bewusst noch nicht gelesen, da ich glaube, ich habe ein zu sanftes Gemüt dafür (Shining werde ich wohl niemals nie lesen). King bietet tolle Spannungskurven und wartet sprachlich mit leichter Lesbarkeit aber dennoch nicht ohne Niveau auf. An dieser Stelle das Buch von ihm, das mir am besten gefallen hat. Schaurig schön führt es auf, was Menschen sich gegenseitig antun können, solange sie nur die richtige Motivation dafür haben.

“Du kennst mich doch noch”-Kunde, der (aus dem “Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene im Buchhandel”)

Je nach Größe und Kundenaufkommen  in einer Buchhandlung bedient jeder Buchhändler ca. 5-30 Kunden pro Stunde, was für einen normalen Arbeitstag im Durchschnitt etwa 50, im Weihnachtsgeschäft gerne über 100 Kunden am Tag bedeutet, denen der stets freundliche Buchhändler Bücher bestellt, abkassiert, ein bisschen als Geschenk verpackt, in die Tüte stopft und jeden dieser Kunden verabschiedet er mit einem stets höflichen, individuellen und nur für diesen Kunden bestimmten “Einen schönen Tag noch”. Im Weihnachtsgeschäft ist es schon eine Leistung an und für sich, das eben verpackte Buch der richtigen Dame um die 70 mit Blumenkohlfrisur in die Hand zu drücken die sich während des Einpackens noch ein wenig umschaut. Im Gegenzug hat der Kunde meist nur mit einem Buchhändler in der Woche zu tun und von diesem will er bitte wiedererkannt und mit Namen benannt werden. Continue reading

Die 50 besten Autoren – Platz 48: Enid Blyton

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Kommen wir von einem Grund, am Ende der Liste zu landen gleich zum komplett gegenteiligen: Lesbarkeit lässt sich bei Enid Blyton sicherlich nicht vermissen, die sprachliche Raffinesse sowie innovative Ideen sucht man jedoch hier leider vergeblich. Doch wer von uns hat nicht in seiner Kindheit mit den 5 Freunden mitgefiebert? Wer strolchte nicht in der Nachbarschat herum in der Hoffnung doch nur einmal auch auf einen Kriminalfall zu stoßen, den er gemeinsam mit seiner Clique lösen kann? Wer hat sich nicht insgeheim bei jeder Lektüre von “Hanni und Nanni” gewünscht, auch in ein witziges Mädcheninternat zu kommen? Auch wenn der literarische Anspruch in den Büchern von Enid Blyton nicht wirklich vorhanden ist, so hat sie doch mit ihren unzähligen Titeln viele von uns durch die Kindheit begleitet, deshalb an dieser Stelle für sie ein respektabler 48. Platz.

Messie-Kunde, der (aus dem “Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene im Buchhandel”)

Auch als “Gibt’s hier was umsonst?”-Kunde bekannt, betritt diese Spezies von vorneherein die Buchhandlung ohne die Absicht, auch nur einen Cent dazulassen. Vielmehr besteht ein nahezu sportlicher Ehrgeiz darin, so viele Gegenstände wie möglich auf legalem Wege mitzunehmen, ohne dafür bezahlen zu müssen. Kaum hat dieser Mensch den Laden betreten, läuft er die Regale ab und steckt sämtliche Prospekte, Werbehefte, Lesezeichen und Leseproben in seine Tasche, die er finden kann, Thema – egal, Verlag – egal, Hauptsache umsonst. Dann mustert er mit kennerischem Blick den Kassentisch. Liegt da vermutlich etwas dahinter, was er als kaufender Kunde bekommen könnte? Gibt es hier vielleicht die Tüten umsonst? Continue reading

Die 50 besten Autoren – Platz 49: James Joyce

Ulysses

Um hier keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen: Nein, ich habe “Ulysses” nicht komplett gelesen. Genau genommen bin ich über die ersten 50 Seiten nie hinausgekommen. Dennoch habe ich einen kleinen Einblick in dieses große Werk erhalten und muss eine hohe Genialität dahinter vermuten. Sprachlich einmalig, so erscheint mir James Joyce. Hier war ein großer Künstler am Werk. Da in meiner persönlichen Liste jedoch die Lesbarkeit der Bücher eine große Rolle spielt und ich sie bei diesem Titel doch ein wenig vermissen musste, erhält James Joyce bei mir nur den 49. Platz. Irgendwann in den nächsten 50 Jahren werde ich “Ulysses” einmal komplett lesen und vielleicht auch zu Teilen verstehen. Dann hat er vermutlich Chancen, in der Liste weiter nach oben zu rutschen. Heute allerdings nur ein respektabler Platz am unteren Ende der Liste.

Die 50 besten Autoren – Platz 50: Terry Pratchett

mauriceTerry Pratchett muss in der Liste der besten Autoren zwingend erscheinen, denn die von ihm geschriebenen Scheibenweltromane sprühen teilweise vor Witz und Phantasie, sind humorvoll und spannend aufgebaut und lassen jedes Fantasy-Herz höher schlagen.
Terry Pratchett muss auf dem letzten Platz landen, denn teilweise sind seine Scheibenwelt-Titel gähnend langweilig, ziehen sich wie Kaugummi und lassen jede Spannungskurve vermissen. “Maurice der Kater” gehört eindeutig zu der besseren Hälfte der Pratchett-Titel, weshalb ihm das Anrecht auf ein Photo an dieser Stelle gebührt.
Für alle Interessierten eine kleine Gebrauchsanweisung: Sämtliche Titel, in denen der Zauberer Rincewind als Protagonist aufgeführt ist, sind zu meiden, Romane die in Ankh-Morpork spielen sind mit Vorsicht zu genießen. Die Bücher jedoch, die als Untertitel “Ein Märchen der Scheibenwelt” tragen, könnt ihr gerne zur Hand nehmen, ihr werdet euch daran Vergnügen.

Stand: 2010

Nicht-das-obere-Buch-Kunde, der (aus dem “Lexikon der erklärungsbedürftigen Wunder, Daseinsformen und Phänomene im Buchhandel”)

Dieser doch recht häufig vertretene Kundenkreis tritt zunächst für den Buchhändler recht angenehm auf. Der Kunde stöbert eigenständig im Laden, tritt zu diesem und jenem Bücherstapel, liest in die Titel rein und trifft schließlich alleine seine Kaufwahl. Dann jedoch legt er das Buch, in welchem er lange gelesen hat und auf das die Wahl gefallen ist, zurück auf den Bücherstapel, fischt das unterste Buch umständlich heraus und stiefelt damit zur Kasse. Hat er den Titel seiner Wahl nicht von einem Bücherstapel geangelt, sondern aus dem Regal gefischt, hört man die Frage: “Ist das das letzte, das Sie da haben?” oder auch “Haben Sie das Buch nochmal eingeschweißt?” Denn ein offenes Buch möchte er eigentlich gar nicht kaufen, auch nicht wenn es ein Taschenbuch ist, dann doch lieber das gleiche noch mal neu beim Großhändler zum nächsten Tag bestellen. Continue reading

Die Tomatenferse

DSCN0168Die Ferse ist das problematischste Element beim Sockenstricken. Das “ums Eck”-Stricken macht – egal welche Variante man nun wählt – immer das ein oder andere Problem. In regelmäßigen Abständen werden neue Fersen-Varianten erfunden, die angeblich der Weisheit letzter Schluss sein sollen.

Mit der klassischen Käppchenferse konnte ich mich nie anfreunden, da ich es zum einen nicht schaffte, die Maschen an der Seite schön aufzunehmen, mich zum anderen der dadurch zusätzlich entstehende lose Faden der vernäht werden will nervte. Die Stufenferse ist nur eine Abwandlung der Käppchenferse, die die gleichen Nachteile birgt. Die Spiralsocken komplett ohne Ferse waren auch nicht meins. Es überzeugt mich nicht, wie sie am Fuß sitzen und das ewige Mitzählen der Reihen, das zudem ein schönes Fortführen des Musters verhindert, hat mich Wahnsinnig gemacht. Eine halbe Spiralsocke habe ich gestrickt, dann habe ich völlig entnervt das Handtuch geworfen. Continue reading

Die Liste der 10 überbewertetsten Autoren – Platz 1

Platz 1: Antoine de Saint-Exupéry (gelesen: “Der kleine Prinz”)
Kl_Prinz_Cover_01An dieser Stelle möchte ich das Pferd von hinten aufzäumen, um das Ausmaß des Übels besser bewusst machen zu können.
Folgende Ehrungen wurden dem oben genannten Autoren zuteil:
– “Der kleine Prinz” wurde weltweit in 180 Sprachen übersetzt.
– Es gibt 5 Verfilmungen dieses Buches sowie zahlreiche Theater-Adaptionen.
– geschätzte 60% aller Menschen geben “Der kleine Prinz” als ihr Lieblingsbuch an.
– auf die Frage nach ihrem Lieblingszitat antworten ca. 90% aller Menschen mit “Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.”
– In Japan befindet sich “The Museum of the little Prince”
– Der Mond des Asteroiden (45) Eugenia wurde nach dem kleinen Prinzen Petit-Prince benannt.
– Der Asteroid (46610) Bésixdouze ist nach dem Asteroiden B 612 benannt, von dem der kleine Prinz stammt.
– In der letzten Banknotenserie des Französischen Franc vor Einführung des Euro war die 50-Francs-Note Saint-Exupéry gewidmet.

Welches literarische Werk, welcher Geniestreich ist dafür verantwortlich? Continue reading