Die 50 besten Autoren – Platz 47: Stephen King

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Der Großmeister des Horrors trägt seinen Titel nicht unverdient. Stephen Kings Romane laden so richtig schön zum Gruseln ein. Manch ein Buch von ihm habe ich bewusst noch nicht gelesen, da ich glaube, ich habe ein zu sanftes Gemüt dafür (Shining werde ich wohl niemals nie lesen). King bietet tolle Spannungskurven und wartet sprachlich mit leichter Lesbarkeit aber dennoch nicht ohne Niveau auf. An dieser Stelle das Buch von ihm, das mir am besten gefallen hat. Schaurig schön führt es auf, was Menschen sich gegenseitig antun können, solange sie nur die richtige Motivation dafür haben.

Die 50 besten Autoren – Platz 48: Enid Blyton

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Kommen wir von einem Grund, am Ende der Liste zu landen gleich zum komplett gegenteiligen: Lesbarkeit lässt sich bei Enid Blyton sicherlich nicht vermissen, die sprachliche Raffinesse sowie innovative Ideen sucht man jedoch hier leider vergeblich. Doch wer von uns hat nicht in seiner Kindheit mit den 5 Freunden mitgefiebert? Wer strolchte nicht in der Nachbarschat herum in der Hoffnung doch nur einmal auch auf einen Kriminalfall zu stoßen, den er gemeinsam mit seiner Clique lösen kann? Wer hat sich nicht insgeheim bei jeder Lektüre von “Hanni und Nanni” gewünscht, auch in ein witziges Mädcheninternat zu kommen? Auch wenn der literarische Anspruch in den Büchern von Enid Blyton nicht wirklich vorhanden ist, so hat sie doch mit ihren unzähligen Titeln viele von uns durch die Kindheit begleitet, deshalb an dieser Stelle für sie ein respektabler 48. Platz.

Die 50 besten Autoren – Platz 49: James Joyce

Ulysses

Um hier keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen: Nein, ich habe “Ulysses” nicht komplett gelesen. Genau genommen bin ich über die ersten 50 Seiten nie hinausgekommen. Dennoch habe ich einen kleinen Einblick in dieses große Werk erhalten und muss eine hohe Genialität dahinter vermuten. Sprachlich einmalig, so erscheint mir James Joyce. Hier war ein großer Künstler am Werk. Da in meiner persönlichen Liste jedoch die Lesbarkeit der Bücher eine große Rolle spielt und ich sie bei diesem Titel doch ein wenig vermissen musste, erhält James Joyce bei mir nur den 49. Platz. Irgendwann in den nächsten 50 Jahren werde ich “Ulysses” einmal komplett lesen und vielleicht auch zu Teilen verstehen. Dann hat er vermutlich Chancen, in der Liste weiter nach oben zu rutschen. Heute allerdings nur ein respektabler Platz am unteren Ende der Liste.

Die 50 besten Autoren – Platz 50: Terry Pratchett

mauriceTerry Pratchett muss in der Liste der besten Autoren zwingend erscheinen, denn die von ihm geschriebenen Scheibenweltromane sprühen teilweise vor Witz und Phantasie, sind humorvoll und spannend aufgebaut und lassen jedes Fantasy-Herz höher schlagen.
Terry Pratchett muss auf dem letzten Platz landen, denn teilweise sind seine Scheibenwelt-Titel gähnend langweilig, ziehen sich wie Kaugummi und lassen jede Spannungskurve vermissen. “Maurice der Kater” gehört eindeutig zu der besseren Hälfte der Pratchett-Titel, weshalb ihm das Anrecht auf ein Photo an dieser Stelle gebührt.
Für alle Interessierten eine kleine Gebrauchsanweisung: Sämtliche Titel, in denen der Zauberer Rincewind als Protagonist aufgeführt ist, sind zu meiden, Romane die in Ankh-Morpork spielen sind mit Vorsicht zu genießen. Die Bücher jedoch, die als Untertitel “Ein Märchen der Scheibenwelt” tragen, könnt ihr gerne zur Hand nehmen, ihr werdet euch daran Vergnügen.

Stand: 2010